Farbcheck
Farbkontrast prüfen und barrierefreie Farbkombinationen finden
Mit diesem Tool können Sie Farbkontraste nach den Vorgaben der WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) überprüfen und passende, barrierefreie Farbkombinationen erzeugen. Sie können entweder zwei Farben direkt miteinander vergleichen oder eine Basisfarbe wählen, zu der automatisch kontrastreiche Farben nach Harmonieregeln vorgeschlagen werden.
Der Farbkontrast wird als Verhältnis angegeben, etwa 4.5:1 oder 7:1. Je höher der Wert, desto besser ist die Lesbarkeit, insbesondere für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen.
Farbkontrast und barrierefreie Farbvorschläge
Sie können zwei Farben gegeneinander testen. Oder Sie wählen eine Basisfarbe und anschließend zeigt das Tool Farbvorschläge nach Farbregeln, die zur Basisfarbe einen barrierefreien Kontrast erreichen.
Zwei Farben testen
Barrierefreie Farbvorschläge
1. Basisfarbe wählen
Wählen Sie eine Basisfarbe. Anschließend zeigt das Tool Farbvorschläge nach Farbregeln, die zur Basisfarbe einen barrierefreien Kontrast erreichen. Zusätzlich werden immer Schwarz und Weiß als einfache Kontrastfarben angezeigt.
#ffba00 oder ffba00.2. Farbvorschläge nach Farbregeln
Wenn möglich, werden Farbtöne mit mindestens 7:1 Kontrast zur Basisfarbe gezeigt. Wenn das rechnerisch nicht möglich ist, zeigt das Tool einen nächstmöglichen oder bestmöglichen Farbton.
Ist die richtige Farbe für Ihr Projekt dabei? Gratulation!
Wenn Sie keine passende Farbe in den Vorschlägen finden, gibt es auch andere Wege neben den Harmonieregeln. Der Kontrast sollte aber in jedem Fall den WCAG entsprechen. Der Kontrast für Copytext ist mindestens 7:1, für größeren Text 4,5:1.
Was bedeuten AA und AAA?
AA (mindestens 4.5:1)
Dies ist der empfohlene Mindeststandard für normalen Fließtext. Er stellt sicher, dass Inhalte für die meisten Menschen gut lesbar sind, und ist in vielen Fällen gesetzlich relevant.AAA (mindestens 7:1)
Dies ist der höchste Standard. Er bietet eine besonders gute Lesbarkeit und ist vor allem bei anspruchsvollen Anwendungen, älteren Zielgruppen oder ungünstigen Lichtverhältnissen sinnvoll. Für großen Text (ab ca. 18 pt bzw. 24 px oder fett ab 14 pt) gelten niedrigere Anforderungen:- AA: 3:1
- AAA: 4.5:1
Wann gilt welcher Kontrast?
Fließtext und kleine Schriftgrößen: AA oder besser AAA erforderlich
Große Überschriften: geringere Kontraste zulässig
Wichtige Inhalte, Formulare, Navigation: möglichst AAA anstreben

Für wen gelten die Anforderungen im BFSG?
Die Anforderungen des BFSG gelten branchenübergreifend für Unternehmen, die bestimmte barrierefreiheitsrelevante Produkte oder Dienstleistungen für Verbraucher anbieten, etwa Hardware, Software und digitale Dienste. Ausnahmen gibt es nur für bestimmte Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen erbringen (weniger als 10 Beschäftigte und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz). Aber was bedeutet das für unsere Kunden?
Im Prinzip müssen alle digitalen Veröffentlichungen barrierefrei sein, also auch PDFs, die zum Download angeboten werden.
Von optional zu Pflicht und Qualitätsmerkmal
Ursprünglich verstand man Accessibility im Web vor allem als freiwillige Verbesserung, oft getrieben von einzelnen engagierten Entwickler:innen. Heute ist digitale Barrierefreiheit rechtlich verankert, in vielen Branchen verpflichtend und wird zugleich als Teil guter User Experience, Markenverantwortung und Suchmaschinenfreundlichkeit gesehen.
Unser Service
- Wir beraten Sie zu barrierefreien Webseiten und Dokumenten.
- Wir setzen diese auch gerne für Sie um.
- Wir unterstützen Sie bei der Planung und Entwicklung der Inhalte und Formate.
Schreiben Sie uns einfach per E‑Mal an: kontakt@amselrehhase.de
Blog
In unserem Blog schreiben wir über digitale Barrierefreiheit und geben Tipps dazu. Schauen Sie mit uns hinter die Kulissen. Viel Vergnügen beim Lesen! Alle Beiträge finden Sie auf unserer Blog-Seite.
Barrierefreiheit beginnt vor dem Seminar: Mit einem kurzen Fragebogen erfassen wir Bedarfe und schaffen bessere Lernbedingungen für alle Teilnehmenden.
Unser Farbkontrast-Tool hilft dir, barrierefreie Farbkombinationen zu finden und nach WCAG (AA/AAA) zu prüfen – für bessere Lesbarkeit im Web.
„Die Weiterbildung zum Frontend-Entwickler streichen wir aus dem Portfolio, weil das bald alles die KI macht.“ Dieser Satz klingt modern, ist aber das Gegenteil und eher eine Einladung zur Qualifikationslücke. KI verändert Frontend-Entwicklung, aber sie macht sie nicht überflüssig. Entscheidend wird, wer beides kann: Frontend und KI.
Warum wir?
Wir gehen den Weg zur digitalen Barrierefreiheit schon eine Weile, getreu unserem Motto “form is function”. Mit dem Landesprogramm Mentoring, einem Projekt der Berliner Senatsverwaltung, hatten wir 2013 begonnen, das Corporate Design, die Programm-Webseite und Dokumente barrierefrei umzusetzen. Damals kannten wir weder den PAC noch Prüftools für Webseiten. Die IT der Senatsverwaltung fungierte als Prüfstelle. Schritt für Schritt hatten wir uns damals in das für uns neue Thema eingearbeitet und uns inzwischen eine Expertise zu diesem Thema aufgebaut.
Seitdem haben wir in vielen Projekten Erfahrungen sammeln können und Lösungen entwickelt. Digitale Barrierefreiheit liegt uns am Herzen!
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